Equipment

Sonstiges

Protektoren

Schon Mal etwas von "Protektor-Shorts" gehört? Das ist mein persönlicher Geheimtipp! (Anm. Dropman)
Eine Shorts aus Netzstoff, welche unter dem Overall, also direkt auf der Unterwäsche getragen wird. In dieser Shorts sind Protektoren, ähnlich denen in Motorradkleidung eingearbeitet. Diese Protektoren helfen ungemein bei einem Sturz.
Protektoren sind übrigens gerade voll im Kommen, weswegen es bereits mehrere Produkte auf demMarkt gibt. Angefangen von "gepolsterten Radlerhosen" (=nicht zu empfehlen) bis hin zu Vollschutzoverall (ähnlich Motorradkleidung), welcher allerdings eher für Extremfahrten als für die Piste gedacht ist.

Ebenso zu empfehlen sind Rückenprotektoren, die übrigens auch von Iksonom getragen werden, auch wenn er recht selten auf den Rücken fällt.
 
Die Stürze mit einem Mono-Ski sind oft recht harmlos, da der komplette Körper geschlossen hinfällt. Der Aufprall erfolgt auf Becken, Schulter und Armen, sowie Kopf. (Im Gegensatz zum "normalen" Skiunfall sind Knie, Beine im Allgemeinen durch die geschlossene Haltung auf dem Mono-Ski gut geschützt.)
Bei diesen Stürzen haben mir die Protektoren am Becken und Steißbereich schon oft im wahrsten Sinne des Wortes "den Arsch gerettet".
Protektor-Shorts gibt es in guten Sportgeschäften.

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Helmpflicht?

In Amerika gehören Skihelme zum täglichen Bild auf den Pisten, in Europa sind sie noch die Ausnahme. Ob und wenn ja, welchen Helm man beim Mono-Skifahren anziehen soll, das ist hierzulande eine Glaubensfrage.
Dabei verhält es sich wohl so, wie mit Fahrradhelmen: Jeder weiß, wie schwer Kopfverletzungen sein können, die Industrie strengt sich an modische und leichte Helme zu produzieren, unseren Kindern setzen wir den Helm warnend auf, doch selber tragen wir lieber die Bommelmütze, denn wir wollen schließlich chic sein und nicht als Angsthasen abgestempelt werden. Sei's drum: je schneller und gewagter wir fahren, um so größer das Risiko, um so eher würde ich zu einem Helm raten. (Anm. Dropman: Seit Winter 2005 / 2006 trage ich, genauso wie Chikatilo ebenfalls einen Helm. Er ist wunderbar zu tragen und hat noch einen anderen Vorteil: man hat immer einen warmen Kopf und warme Ohren - wunderbar. Waldabfahrten ohne Helm halte ich für Selbstmord.)

Den wohl wichtigsten Grund für einen Skihelm haben wir bei unserem letzten Meeting erörtern können: es ist nicht die Gefahr, einen Fahrfehler zu machen, zu stürzen und sich zu verletzen, denn meistens schützen uns die Reflexe recht gut. Nein, der Hauptgrund ist Fremdverschulden! Stellt euch vor, welche Kräfte auf den unvorbereiteten Körper wirken, wenn man z.B. an der Piste steht und ein anderer Skifahrer verliert die Kontrolle über den Ski, rutscht in euch hinein.... In diesem Moment schlagen wir recht unsanft auf - unvorbereitet und ohne schützende Reflexe.

Ein weiteres Argument für den Helm ist die altbekannte Situation im und am Lift oder Gondel: im Gedränge hantieren einige Ski- und Snowbaordgenossen recht ungeschickt mit den Brettern. Wie oft hat man schon die Kanten eines anderen ab bekommen? Als ich mir meinen Helm anschaute, der ca. 20 Skitage hinter sich hatte und sah, wie viele Schrammen er hatte, ohne daß ich grob gestürzt war ist mir ein Licht auf gegangen: "stell dir vor, die Schrammen wären nicht am Helm, sondern direkt am Kopf...."

Vorbildlich ist übrigens unsere Modaratorenschaft, wie auch der Großteil unserer Mitglieder: der Helm setzt sich durch.

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Walkie-Talkie

In der Gruppe der Hit! Ich habe 2004 zum ersten Mal ein frei käufliches und legal zu betreibendes billig-Funkgerät bei unseren Touren dabei gehabt und möchte es nicht mehr missen. Plötzlicher Nebel? Ein Sturz des hintersten Fahrers, eine Eisplatte mitten auf der Piste, ein Snowboarder direkt hinter der Kuppe - das sind die Situationen, in denen der Funk sehr hilfreich war.
Ich selbst bin einmal in einen Wald am Abhang gestürzt und konnte meiner Crew, die einige Meter weiter zum Stehen kam gleich mitteilen, daß mir nichts fehlt, ich keine Hilfe benötigen würde, aber es noch einige Zeit braucht, bis ich mich aus dem Schnee gegraben habe. Das war eine Erleichterung für meine sorgenvolle Frau, eine Entlastung für das Team (es brauchte keiner den Berg hinauf laufen) und gleichzeitig die Gewissheit, daß ich nicht über einen anderen Weg längst ins Tal gefahren bin.
Ganz zu schweigen, wenn mir wirklich etwas passiert wäre - wie lange hätte man gebraucht, um mich zu finden?
Nein - ich fahre nicht mehr ohne. Der Handyempfang ist in den Bergen ja sowieso meist nicht möglich.
Nocht einen Vorteil gerade für Anfänger: gibt es einen besseren Weg, vom Skilehrer genau im richtigen Moment zu erfahren, wann der Stockeinsatz kommen soll? Eine Durchsage per Funk und der Schüler hört die Anweisung ohne Zeitverzögerung über hunderte Meter entfernt.
Preis der Geräte liegt bei wenigen Euro im Elektrofachhandel - eine Investition, die sich schneller lohnt, als jedes andere Equipment.

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